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Handlettering - Was ist das eigentlich?

Handlettering - Was ist das eigentlich?

Hey, schön das du hier bist.

Während ich meiner besten Freundin von meinem letzten Beitrag über das Thema „Inspiration beim Handlettering“ erzählte, fragte sie mich was Handlettering eigentlich ist.

Deshalb erklärte ich ihr…

Was bedeutet Handlettering und wo liegt sein Ursprung?

Handlettering hat seinen Ursprung in der Kunst der Kalligrafie und ist somit gar nicht so neu, wie viele denken. Leider gibt es kein Wort, dass es direkt ins Deutsche übersetzt.

In der Kalligrafie und beim Handlettering geht es, anders als beim täglichen Schreiben, um den fließenden Übergang vom Schreiben zum Malen. Dabei werden verschiedene Materialien genutzt um Buchstaben zu gestalten.

Das Schöne ist, dass es beim Lettering kein richtig oder falsch gibt. Kunst liegt immer im Auge des Betrachters. Außerdem hat das zeichnerische Schreiben einen positiven Effekt auf den meist stressigen Alltag. Wir können abschalten und konzertieren uns nur auf unser Kunstwerk #slowmoments

Unter dem Überbegriff Lettering werden verschiedene Arten der Gestaltung zusammengefasst.

Doch welche sind das und welche Stifte nutze ich dafür am besten?

Um diese Frage zu beantworten schauen wir uns die unterschiedlichen Arten des Handletterings gemeinsam an.

Brush Lettering 

Viele Menschen meinen diese Art, wenn sie das Wort Handlettering nutzen.

Das Brush Lettering entsteht mit einem Pinseln oder Pinselstiften, womit eine extravagante und auffällige Schrift kreiert wird.

Entscheidest du dich mit einem Pinsel zu arbeiten, brauchst du Tinte, Tusche oder Aquarellfarben jeglicher Art und ein dickeres Blatt mit einer versiegelten Oberfläche, sodass die Farbe nicht ausbluten kann, sonst entstehen unsauber Kanten beim Malen.

Jedoch kannst du auch einen Brush Pen (von unterschiedlichen Herstellern, wie zum Beispiel Tombow oder Stabilo) nutzen. Falls du ein Anfänger bist, rate ich dir zu einem Brush Pen von Stabilo. Diese sind relativ kurz und haben eine stabile Spitze, deshalb musst du dir keine Sorge machen, dass diese leicht abknicken könnte.

Egal ob mit dem Pinsel oder dem Pinselstift, der Vorgang ist immer derselbe: Man zieht mit der Spitze alle Formen, die nach oben gehen. Alle Formen, die nach unten gehen, werden mit einem breiten Strich gemalt.

 

Faux Calligraphy 

Von der „Faux Calligraphy“ (englisch: „falsche Kalligraphie“) spricht man, wenn man die echte Kalligraphie nachahmt.

Fineliner oder andere dünnere Stifte eignen sich dafür am besten. Jedoch kannst du auch zu einem normalen Filzstift, Bleistifte oder sogar dem Kugelschreiber greifen.

Man zeichnet das Wort sehr bauchig, um den senkrechten Strich mit einer zweiten Linie zu ergänzen. Den erzeugten Zwischenraum kann man ausmalen oder mit Mustern ausfüllen. Auf diese Art erscheint die senkrechte Linie sehr breit. Genau das ist der Effekt der beim Faux Calligraphy erzielen werden soll.

iPad Lettering/Digitales Lettering 

Zu guter Letzt, dass iPad Lettering oder auch digitales Lettering genannt. In unserer heutigen Zeit ist digitale Arbeit selbstverständlich.

Hier funktioniert alles genau wie beim analogen Lettering. Durch unterschiedliche Stift-Tools lassen sich die verschiedensten Stile erzeugen.

Solltest du das Handlettering erst neu für dich entdeckt haben, habe ich einen Rat für dich: Fang mit Stift und Papier an, bevor du mit dem digitalen Lettering beginnst.

Aber wie lerne ich Handlettering am besten?

Es hat viele Wege zu starten.

Auf YouTube hat es sehr viele Videos, die die unterschiedlichen Arten zu Lettern schön und ausführlich erklären.

In Kombination dazu, kannst du dir kostenlose oder kostenpflichtige Vorlagen im Internet herunterladen. Diese helfen dir die Buchstaben zu lernen.

Mein Weg, Handlettering zu lernen führt mich zu einem Workshop bei The Floox. Es hat viele Workshops, die man buchen kann und einem helfen den richtigen Einstieg zu bekommen.

Falls dich meine erste Erfahrung des malerischen Schreibens interessiert, kannst du dir gerne den kommenden Blogbeitrag durchlesen.

Ein kleiner Tipp am Ende: Wenn du verschiedene Stile kombinieren, hebst du die Worte von einander ab und kreierst somit ein noch interessanteres Kunstwerk.

Bis bald
Natalie 

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